Zahnriemenscheiben / Synchronriemenscheiben

Für schlupffreie Antriebe und hohe Kraftübertragungen

Die Zahnriemenscheibe bzw. Synchronriemenscheibe ist ein wichtige Antriebselement für den schlupffreien Synchronantrieb. Scheiben für alle gängigen Profile und auch Sonderprofile der führenden Hersteller werden von uns gefertigt. Der Lieferumfang schließt sowohl Standardlagerscheiben als auch optimierte Sonderanfertigungen bis zu einem Durchmesser von >2.000 mm ein.

Alle Geometrien können durch ein flexibles, modellloses Formverfahren problemlos hergestellt werden. Ab Losgröße 1 Stück, für Bedarfe als eilige Ersatzteile, Prototypen, Nullserienmodelle oder Kleinserien, können Zahnriemenscheiben nach Kundenvorgaben oder -zeichnungen produziert werden. Die Ausführung ist auch in Alternativwerkstoffen (EN-GJS, Stahl, Aluminium, Kunststoff etc.) möglich. In enger Abstimmung mit den Kunden wird die optimale Lösung für individuelle Antriebe entwickelt.

Mit den Zahnriemen und der passenden Zahnriemenscheibe stehen optimal aufeinander abgestimmten Riemenantriebe zur Verfügung.


Blicken Sie hinter die Kulissen der Lütgert-Gießerei!

Erfahren Sie mehr über die individuelle Fertigung von Riemenscheiben. In einer Bilderreihe haben wir ein komplettes Projekt – von der Konstruktion über die Formerei und Gießerei bis hin zur mechanischen Fertigung und Versandvorbereitung - mit der Kamera begleitet.

Jetzt Angebot anfordern!
 
Zahnriemenscheibe
Zahnriemenscheibe
Zahnriemenscheibe
 

Auf einen Blick

Eigenschaften

  • Sonderanfertigung nach indiv. Kundenvorgabe oder Zeichnung
  • Standardmäßig für Umfangsgeschwindigkeiten bis 42 m/s
  • Maximaler Scheibendurchmesser 2.000 mm
  • Maximales Scheibengewicht ca. 6.000 kg

Flexibles Formverfahren | Schnelle Lieferung

  • Individuelle Modelleinrichtungen nicht erforderlich - keine Modellkosten!
  • Änderungswünsche oder Anpassungen kostenneutral realisierbar
  • Kurzfristige Fertigung und Lieferung möglich

Werkstoffe

  • Standard: Gusseisen mit Lamellengraphit EN-GJL-200 bis EN-GJL-300 (GG-20 bis GG-30), DIN EN 1561
  • Alternativ: Sphäroguss (EN-GJS-400 bis EN-GJS-600), Stahl, Aluminium, Kunststoff

Wellen-Nabe-Verbindung

  • Zylindrische Bohrung mit oder ohne Passfeder
  • Mit Nut und / oder Stellschraube
  • Vorbereitungen für Kupplungen, Flansche, Spannsätze oder TaperLock- Buchsen

Mögliche Ausführungen

  • Arm-, Boden- oder Vollscheibe
  • Doppelarm- / Doppelbodenscheibe mit Versteifungsrippen
  • Zweigeteilte Antriebsscheibe

Wuchtgüten

  • Standardmäßig nach DIN 21940-11 in Gütestufe G16
  • Auf Wunsch in Gütestufen G6,3 oder G2,5 möglich

Oberflächenbehandlung

  • Standardmäßig grundiert / brüniert
  • Individuelle Oberflächenbehandlung und Sonderlackierung möglich
  • Bearbeitete Funktionsflächen werden mit Sprühwachs / -öl konserviert
 
 
 
 

Das spricht für Lütgert

Check
 
 

Flexibles Formverfahren ohne individuelle Modelle und ohne Modellkosten

Check
 
 

Sonderanfertigungen nach individuellen Kundenvorgaben oder –zeichnungen

Check
 
 

Scheibengeometrie optimal angepasst an jeweilige Antriebssituation

Check
 
 

Individuelle Auslegung, Kontrolle, Neuberechnung und Optimierung Ihres Antriebs

Check
 
 

Individuelle Bearbeitung (Bohren, Nuten, Oberfläche) nach Kundenvorgabe

Check
 
 

Ideal für Prototypen, sowie Einzel- oder Serienteile

Check
 
 

Volle Transparenz durch Erstellung von Freigabezeichnungen

Check
 
 

Dokumentation von Restunwuchten und Oberflächenbehandlungen

Check
 
 

Detaillierte Dokumentation von Werkstoffeigenschaften, Wuchtgüten und Oberflächen-behandlungen möglich

Check
 
 

Umfangreiches Lager und kurzfristige Verfügbarkeit von eiligen Ersatzteilen

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen einer Zahnriemenscheibe und einer Synchronriemenscheibe?

Technisch gibt es keinen konstruktiven Unterschied zwischen einer Zahnriemenscheibe und einer Synchronriemenscheibe – beide Begriffe bezeichnen in der Praxis dasselbe Bauteil.

Welche Vorteile bietet Grauguss (EN-GJL) bei Zahnriemenscheiben gegenüber Stahl oder Aluminium?

Grauguss bietet eine gute Verschleißfestigkeit und Bearbeitbarkeit. Besonders in Antrieben mit wechselnden Lasten reduziert das Material Schwingungen und trägt zu einem ruhigen Lauf bei. Zudem ist Grauguss wirtschaftlich gut geeignet für mittlere bis große Bauteile und ermöglicht stabile Geometrien auch bei komplexen Sonderformen.

Für welche Anwendungen sind Zahnriemenscheiben aus Grauguss besonders geeignet?

Grauguss-Scheiben werden häufig in industriellen Antrieben eingesetzt, bei denen hohe Laufruhe, gute Dämpfung und robuste Dauerfestigkeit gefragt sind – z. B. in Fördertechnik, Verpackungsmaschinen, allgemeinen Maschinenbauanwendungen sowie bei mittleren bis hohen Drehmomenten im Dauerbetrieb.

Welche Toleranzen und Bearbeitungsqualitäten sind bei Synchronriemenscheiben entscheidend?

Für einen schlupffreien und verschleißarmen Betrieb sind insbesondere die Teilungsgenauigkeit, Rundlauf, Planlauf sowie die Zahnflankenqualität entscheidend. Schon geringe Abweichungen können zu erhöhtem Riemenverschleiß oder Geräuschentwicklung führen. Daher ist eine präzise spanende Endbearbeitung der Verzahnung und der Bohrung wesentlich.

Welche Ausführungen und Befestigungsarten sind bei Zahnriemenscheiben möglich?

Je nach Anwendung sind unter anderem zylindrische Bohrungen, Passfedernuten, Klemmnaben oder Spannbuchsen-Systeme möglich. Auch kundenspezifische Lösungen wie Flanschaufnahmen, Sondernaben oder vorbereitete Schnittstellen für Taperlock-Systeme können umgesetzt werden.

Was ist bei der Auslegung der Zähnezahl einer Zahnriemenscheibe zu beachten?

Die Zähnezahl beeinflusst direkt die Laufruhe, den Verschleiß und die Lebensdauer des Antriebs. Eine höhere Zähnezahl sorgt für gleichmäßigere Kraftübertragung und geringere Belastung der einzelnen Zähne. Kleine Scheiben mit geringer Zähnezahl ermöglichen kompakte Bauweisen, führen jedoch zu höheren lokalen Belastungen.

Können Zahnriemenscheiben als Sonderanfertigung nach Zeichnung gefertigt werden?

Ja, Zahnriemenscheiben können in der Regel vollständig nach Kundenzeichnung oder CAD-Daten gefertigt werden – einschließlich Sonderprofilen, speziellen Teilungen, individuellen Nabenformen oder angepassten Werkstoffen. Dadurch lassen sich auch bestehende Anlagen problemlos retrofitten oder optimieren.

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